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ReiniO
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« am: 21.06.2008, 16:51 » |
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Nachdem Think dieses Thema im Thread "Familie & Beziehungen" anschneidet und ich glaube dass das einen eigenen benötigt möchte ich's hier eröffnen.
Habe im letzten Bibelkreis darüber diskutiert - und zwar lange, ausgiebig & intensiv. Möcht einfach wissen wie euer Stand der Dinge ist - was weißt du über biblische Aussagen, was sagt die Kirche dazu, was meint die Wissenschaft herausgefunden zu haben, wie ist deine Meinung?
Werd meinen Kommentar einstweilen hintan halten ...
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« Letzte Änderung: 21.06.2008, 16:52 von ReiniO »
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 Zeit ist keine Schnellstraße zwischen Wiege und Grab, sondern Platz zum Parken in der Sonne. Phil Bosmans
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Harry
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« Antworten #1 am: 22.06.2008, 13:08 » |
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Ist ja ein "heißes" Thema, gerade auch durch die derzeit aktuelle politische Diskussion um Eheschließungen für Homosexuelle...
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ReiniO
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« Antworten #2 am: 22.06.2008, 15:28 » |
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Ist ja ein "heißes" Thema, gerade auch durch die derzeit aktuelle politische Diskussion um Eheschließungen für Homosexuelle...
... inklusive der Debatte um die Möglichkeit gleichgeschlechtlicher Paare, Kinder zu adoptieren. Sollte bis morgen Abend niemand posten werd ich mich "gezwungen fühlen" selber mal zu schreiben um das Gespräch ins Rollen zu bringen 
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ReiniO
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« Antworten #3 am: 23.06.2008, 20:16 » |
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Naaaja dann fang ich mal an ^^ Möcht erst einmal mit Bibelstellen anfangen in denen ganz klar Stellung genommen wird: Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen. (3. Mose 20, 13) Und auch Paulus schreibt: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. (Römer 1, 26f EU) Hier ist der gleichgeschlichte Verkehr als Folge der Ablehnung Gottes dargestellt (und nicht als Ursache)... In der evangelischen Kirche - finde ich - merkt man immer mehr eine Liberalisierung dieses heiklen Themas (und ich möcht hier lieberalisierend garnicht als positiv oder negativ werden). In einigen Landeskirchen in Deutschland gibts bereits homosexuelle Pastoren (anscheinend auch in Österreich). Bei den Freikirchen geht man da etwas "konservativer" vor - die Sünde wird gehasst, der Sünder geliebt. Sofern dieser enthaltsam lebt und er versucht durch Gebet, Therapien, Selbsthilfegruppen,... sein Leben zu ändern. Ähnlich ist das bei den Katholischen (was mich irgendwie verwundert hat). Hier untercheidet man zwischen homosexuellen Neigungen und homosexuellem Tun. Die Neigung ist zwar nicht dem Schöpfungssinn entpsrechend, aber noch nicht sündhaft. Erst der vollzogene Akt ist schwere Sünde. So ... mal genug Fakten  Meiner Meinung entsprechen homosexuelle Neigungen & Verhaltensweisen nicht dem Schöpferwillen - ABER ... sie sind trotzdem da und nicht von der Hand zu weisen. So - was tun? Ne Möglichkeit wäre - Therapie. Angeblich gibts zweierlei Arten von Homosexualität: - eine, die bereits im frühen Kindesalter entsteht und die sich schwer bis garnicht therapieren lässt - eine, die in der Adoleszenz (Kinder/Jugendalter) entsteht, und bei der die Chancen einer erfolgreichen Therapie gut stehen Therapieren kann man aber nur m. E. Krankheiten - und ist Homosexualität tatsächlich eine Krankheit? Statistisch gesehen dürften ja an die 5 % homosexuelle Neigungen haben. Und jene Personen als krank zu bezeichnen (vor allem weil sich diese Personen auch lieben) ... ich weiß nicht so recht. Was mich beim Leiter des Studentenkreises fasziniert hat: Er nimmt in der Seelsorge eine etwas andere, persönlichere (aufs Inidividuum abgestimmte) Haltung ein als "öffentlich". Weil's ihm primär darum geht, dass die betroffene Person mit diesem Umstand leben kann - nach seinen eigenen Grenzen & Möglichkeiten. Und diese Haltung hat mich beeindruckt - und ich glaube diese kann ich selber auf mich sehr gut übertragen... Besonders heikel wurde es dann auch noch beim Thema Adoption von Kindern ... aber ich warte jetzt erst mal auf andere Beiträge eurerseits 
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« Antworten #4 am: 23.06.2008, 20:36 » |
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Einer meiner ersten Blog Artikeln war zu dem Thema: Homosexualität, ist es normal?Meine Meinung hat sich seit damals eig. nicht geändert.
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ReiniO
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« Antworten #5 am: 23.06.2008, 21:23 » |
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Du du also strikt gegen Homsexualität und siehst es als Sünde an. (Das mit dem Gewissen zweifle ich übrigens ein bisschen an - denn "schlechtes Gewissen" ist m. E. zu einem großen Teil anerzogen - sprich zum Teil gesellschaftsbedingt) Wie gehst du persönlich aber mit Homosexualität & Homosexuellen um? "Du darfst nicht, es ist falsch, also sieh zu dass du was änderst?" Wenn du aber in der Bibel liest ohne mit Ausflüchten zu kommen wie, man könnte nicht alles wortwörtlich nehmen und so ... Nimmst du die Bibel wörtlich? Wie siehts denn mit Gleichstellung der Frau in der Gemeinde aus? Naja, back2topic ...
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« Letzte Änderung: 23.06.2008, 21:26 von ReiniO »
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Harry
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« Antworten #6 am: 23.06.2008, 22:07 » |
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Homosexualität vom biblischen Befund her irgendwie zu rechtfertigen oder als "normal" zu beurteilen, erscheint mir im Lichte des Worte Gottes unmöglich. Das gesamte 1. Kapitel des Römerbriefes zeigt doch die Auswirkungen der Verwerfung und Vertauschung Gottes auf vielerlei Weise: der Mensch muss nun die Sünde selbst als Strafe Gottes tragen erlebt es auch am eigenen Leib (man beachte die sich wiederholende Formulierung "Darum/deswegen hat Gott sie dahingegeben..."). Homosexuelle Praxis ist hier - glaubt man der Heiligen Schrift - nur eine Folge bzw. Sünde neben vielen anderen. Erst wenn das verfinsterte Herz wieder erleuchtet wird, erkennt der Mensch Sünde als Sünde.
Meines Wissens nach gibt es "wissenschaftlich" differenzierte Ansichten zur Homosexualität (man spricht zwar teilweise auch von "angeborener Homosexualität", nur von "Beweisen" dafür weiß ich nichts; Meinungen über Entwicklungen hin zu homosexuellen Neigungen durch z.B. negative Erfahrungen mit dem Vater u.a. sind hier wohl weiter verbreitet).
In der Diskussion um Bewältigung von Homosexualität bzw. homosexuellen Neigungen ist es - meine ich - wichtig, festzuhalten: wenn ein Mensch gläubig wird, wird er ein neuer Mensch und können durch die Kraft des Heiligen Geistes diese homosexuellen Neigungen überwunden werden (dafür gibt es einige Beispiele; als Beispiel sei z.B. nur Roland Werner genannt). Bei Gläubigen gilt das Argument "ich bin halt so" nicht, weil der alte Mensch am Kreuz von Golgatha mitgekreuzigt wurde und jetzt der neue Mensch Jesus Christus in ihm lebt - das ist eine (unglaublich befreiende!) Grundwahrheit des Evangeliums. Es gibt aber auch aus dem weltlichen Bereich Beispiele, dass Menschen von deren homosexuellen Neigungen befreit wurden. Nur diese Beispiele werden in der Diskussion leider oft verschwiegen.
Zur Seelsorge: es macht einen Unterschied, ob jemand wirklich mit diesen Neigungen kämpft oder sie rechtfertigt und nichts Schlechtes dabei findet (es geht um ein Ausleben der homosexuellen Praxis). Der HERR sieht das Herz an und hier sind wir auch gefordert, nicht undifferenziert zu beurteilen. Es ist relativ leicht, mit dem Holzhammer zu kommen und den Menschen dahinter zu übersehen...
Die Auswirkung auf eine Gesellschaft ist durch positive Beurteilung der Homosexualität vielleicht stärker als bei anderen Sünden (und Gott nimmt sexuelle Sünden sicher sehr ernst), aber sie darf auch nicht über alle anderen Sünden gestellt werden (wie viel reden wir denn im Vergleich dazu über unsere Lügen, unseren Hochmut, unsere - recht verstandenen - Lieblosigkeiten,...?). Ich würde sogar sagen, dass das Thema Homosexualität in der Bibel ein recht geringer Raum gegeben wird - verglichen mit anderen Sünden - wenn auch mit deutlicher Positionierung.
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« Letzte Änderung: 23.06.2008, 22:19 von Harry »
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ReiniO
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« Antworten #7 am: 24.06.2008, 09:04 » |
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Homosexualität biblisch zu rechtfertigen sehe ich auch als Ding der Unmöglichkeit an (einige versuchen ja die Schöpfung weiterzuspinnen - von dem wir aber nirgendwo was lesen).
Zur "Heilung" der homosexuellen Neigungen: Hier gibt's ja immer den Zwist ob die Person die Therapie wirklich aus seiner eigenen Entscheidung heraus gemacht hat oder ob hier wieder gesellschaftliche Zwänge am Werke sind. [ironie an]Und gesellschaftliche Regeln & Moral einer Gesellschaft sind ja sowieso bescheuert und sollten abgeschafft werden - wer braucht die schon?.[ironie aus] Obwohl ich gestehen muss dass ich auch dazu tendiere den gesellschaftlichen Zwang als etwas nicht gerade Positives anzusehen.
Was mich gerade beschäftigt: Ist es möglich, dass ein Christ gegen seine homosexuellen Neigungen ankämpft und es trotzdem nicht schafft, die Praxis nicht auszuleben?
Ich tu mich noch immer schwer mich irgendwo in dieser Thematik zu positionieren. Vielleicht liegt's auch daran dass ich im späteren Berufsleben wahrscheinlich "Pro"-Homosexuell eingestellt sein soll, meine Überzeugung aber eine ganz andere ist...
Um das Thema etwas zu vertiefen: Soll es homosexuellen Paaren ermöglicht werden Kinder zu adoptieren? Ist das auch psychologisch verantwortbar? Ist es naiv zu sagen, dass es besser ist, wenn Kinder bei liebevollen (aber homosexuellen) Eltern als in einem Heim aufzuwachsen, weil die im Heim Aufgewachsenen dann oft mit Verhaltensschwierigkeiten & Kriminalität zu kämpfen haben?
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« Letzte Änderung: 24.06.2008, 10:57 von ReiniO »
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Think!!
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« Antworten #8 am: 24.06.2008, 09:47 » |
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Du du also strikt gegen Homsexualität und siehst es als Sünde an.
Ich sehe das Ausleben der Homosexualität, also explizit den Sexuellen Umgang zwischen zwei gleichgeschlechtigen Menschen, als Sünde an·. (Das mit dem Gewissen zweifle ich übrigens ein bisschen an - denn "schlechtes Gewissen" ist m. E. zu einem großen Teil anerzogen - sprich zum Teil gesellschaftsbedingt)
Auch wenn es teilweise anerzogen ist sind die Grundlagen des Gewissens im Menschen geprägt. Ich glaube nicht das das Schuldbewustsein allein durch die Gesellschaft geprägt wird. Wie gehst du persönlich aber mit Homosexualität & Homosexuellen um? "Du darfst nicht, es ist falsch, also sieh zu dass du was änderst?" Nimmst du die Bibel wörtlich? Wie siehts denn mit Gleichstellung der Frau in der Gemeinde aus? Naja, back2topic ...
Ich denke nicht das es etwas hilft Homosexuellen einfach nur einzureden das es falsch ist. Ich denke allgemein das man hier nur Christen helfen kann. Dies zu ändern, hier ist es allerdings auch die Bibel festgelegt und daher denke ich das man hier auch berächtigt ist sie darauf hinzuweisen und auch aufzufordern ihre Lebensweise zu ändern. Bsp. homosexuelle Pfarrer in einer Lebensgemeinschaft mit einem Mann. -> Sry aber das ist einfach nicht korrekt. Hier würde ich persönlich sagen, wenn er sich nicht ändern will dann soll er das Predigen bzw. das Pfarreramt lassen. Wenn man anfängt die Bibel nicht mehr als ganzes so zu nehmen wie sie steht fangen damit auch die Probleme an, wo höre ich auf etwas wörtlich zu nehmen und fange an es zu interpretieren. Ich denke das hier extremes Gefahrenpotential besteht. Was ich zum Beispiel bei dem Beispiel aus dem Neuen Testament zum Thema Frauen denke ist das hier ein verständnis für die damalige Kultur besteht. Ich weis das ich da eig. schon fast wieder etwas wegkommen von dem Wortwörtlich, werde mich aber hüten zu sagen das Frauen nicht lehren oder predigen dürfen da ich denke das auch sie vom Geist dazu befähigt werden können. Aber das Problem sind oft einfach viele Vorgefertigten Meinungen von den Eltern und Umgebung, diese werden dann oft auch weitergetragen ohne sich eig. auf wirkliche Beweise einzulassen. think!!
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Berni
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« Antworten #9 am: 08.11.2009, 16:53 » |
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Auf evang.at bin ich heut auf der Startseite auf diesen Bericht von gestern aufmerksam geworden.. http://www.evang.at/epd-meldung.html?&tx_ttnews[tt_news]=2228&tx_ttnews[backPid]=68&cHash=8c943c2c84 Was sagt ihr dazu?
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Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Kor. 5:17
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ReiniO
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« Antworten #10 am: 08.11.2009, 22:34 » |
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Nach wie vor ein kritisches Thema.
Mittlerweile bin ich der Ansicht, dass es nicht sein kann dass wir Homosexuelle ständig abwertend als Randgruppe sehen & sie dementsprechend behandeln. Die Eintragung als Partnerschaft hat primär rechtliche Konsequenzen, was auch Erbe, Sozialhilfe, etc. angeht. Und ich weiß nicht warum ich diese Rechte einem gleichgeschlechtlichn Paar absprechen sollte.
So viel zur gesellschaftspolitischen Perspektive...
Schwieriger wird's, wenn jetzt Glaube & Kirche ins Spiel kommt. Vielleicht ist die Befürwortung ein Schritt in die richtige Richtung, die eine grundsätzliche Akzeptanz des homosexuellen Menschen widerspiegelt und Integration/Teilhabe von Homosexuellen in Gemeinden fördern kann. Gleichzeitig darf man den biblischen Aspekt nicht vergessen und muss diese Personen in jedem Fall seelsorgerlich begleiten und auch korrigieren (gemeint im Sinne vom Ansprechen der Thematik aus Gottes Sicht). Doch die Person muss erst einmal hier sein, um das tun zu können.
Im Sinne von: Pro-Homosexualität nein, Pro-Homosexualitäts-Akzeptanz, Seelsorge & Beratung ja!
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« Letzte Änderung: 08.11.2009, 22:36 von ReiniO »
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Spiderman
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« Antworten #11 am: 09.12.2009, 22:33 » |
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Aus rechtlicher Sicht magst du tatsächliche Recht haben, was die Konsequenzen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft betrifft, aber ich bin dennoch der Meinung, dass sich die "Institution Ehe", so wie sie ursprünglich gedacht ist, aus der biblischen Sichtweise entwickelt hat. Genau aus diesem Grund finde ich, dass eine Partnerschaft unter Gleichgeschlechtlichen, die - wenn auch nur rechtlich - einer Ehe nahe kommt, keinesfalls befürwortet werden sollte.
Ich denke, dass eine "Akzeptanz" eine Art Kompromiss ist, aber das Wort Gottes uns eindeutig auffordert, Stellung zu beziehen und nicht einfach etwas "Falsches" zu dulden. Die Einstellung, dass man diesen Menschen hilft, sie beratet und ihnen Seelsorge anbietet, teile ich voll und ganz, nur darf es in meinen Augen auch nicht annähernd darauf hinauslaufen, dass sich eine Akzeptanz breit macht. Menschen, die davon betroffen sind, brauchen genauso Hilfe, wie ein jeder Sünder, also wie wir alle, nur unterstell´ ich jetzt mal, dass Akzeptanz das falsche Wort dafür ist. Da braucht es auf alle Fälle eine konkrete Korrektur und die klare Definition, dass homosexuelle Partnerschaften im Lichter der Bibel ganz und gar nicht akzeptiert werden können.
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ReiniO
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« Antworten #12 am: 10.12.2009, 15:43 » |
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Schon komisch, welche Wege Gott mit einem geht... Heute Morgen hatte ich noch deinen Beitrag gelesen, 4 Stunden später spiele ich in meiner Ausbildung einen Berater in einer Homosexuellen-Beratungsstelle, bei der mich eine 17jährige Klientin besucht und mir über ihre Ängste bzgl. Coming-out berichtet. Als was ist Ehe ursprünglich bzw. aus biblischer Sicht gedacht? Monogamie war anscheinend nicht der Grund ... Doch war im alten Judentum die Monogamie kein Zwang... (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ehe#Von_der_Polygamie_zur_Monogamie) Aber dass sie zwischen Mann und Frau gedacht ist, stimmt wohl. Akzeptanz ist vielleicht das falsche Wort da hast du Recht... nur sind wir - so kommt mir vor - besonders heiß und wackeln mit unsrem Zeigefinger, wenn's ums Thema Homosexualität geht. Wer von uns kreidet Steuerhinterziehung an? Jeder - wenn's in den eigenen Reihen passiert, wird der Mantel des Schweigens darübergebreitet. Man könnte ja selbst auch einmal... nicht wahr?! Sünde - ganz klar. Wer hat hier den Drang zu helfen? Was mich immer wieder beschäftigt ist die Frage, wie Jesus mit Homosexuellen umgegangen wäre. In den Evangelien fällt aber auf: die Gesetzeslehrer werden gerügt, den Betroffenen begegnet er primär mit viel Liebe, Barmherzigkeit und Verständnis. Und erst später kommt die Umkehr.
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Spiderman
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« Antworten #13 am: 10.12.2009, 16:11 » |
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Stimmt absolut, es gibt wohl viele Bereiche, auch in meinem eigenen Leben, wo leicht darüber hinweggesehen wird, solange es keine "Aufsehen erregende Sache" betrifft. Uns Menschen - auch uns Christen - fällt es halt oft leichter zu rügen und zu schimpfen, als sich wirklich dazu durchzuringen, jemandem helfen zu wollen, denn dann müsste man sich ja auch ein Stück weit "erniedrigen".
Ich denke, dass es die Begegnung in Liebe UND die Vermittlung der Wahrheit in gleichen Maßen braucht, dass dies allerdings sehr schwierig ist, zeigt schon die Bibel in einigen Beispielen. Meistens wird stark auf einen Bereich verharrt und der andere vernachlässigt. Du hast Recht, dass Jesus den Sündern in Liebe begegnet, aber vor allem mit der Absicht, die Sünde aufzudecken und eine Umkehr zu bezwecken. Die Buße steht wohl allen anderen Dingen voran, denn wer nicht umkehrt kann nicht nachfolgen.
Verstehen kann ich deine Ansicht aber durchaus, denn ich denke es ist keiner davor gefeit, den Menschen ohne Liebe zu begegnen und mit niemandem etwas zu tun haben zu wollen, obwohl Jesus zeigt, dass auf die Sünder zugegangen werden soll. Nur bin ich überzeugt davon, dass die Wahrheit viel zu oft auf der Strecke bleibt und durch Kompromisse alles verwischt wird.
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pezi
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« Antworten #14 am: 10.12.2009, 18:30 » |
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ich denke, die kirche sollte eine klare meinung vertreten -> und zwar eine die auf bibel aufbaut. - und nicht eine nur um nicht als "intolerant" dazustehen. Ich denke, dass homosexualität sünde ist aber das man nicht die menschen deshalb verurteilen sollte sondern die Homosexualität. Deshalb sollte man nicht die homosexualität sondern die menschen in den gemeinden akzeptieren oder ihnen halt mit liebe begenen.
zum vergleich homosexualität und steuerhinterziehung, natürlich sind vor gott alle sünden gleich "schlimm", doch haben diese beiden dinge doch unterschiedliche auswirkungen auf unsere umgebung, ich denke da nur einmal daran, wenn zB. homosexuelle kinder adoptieren dürften (ich weiß grad nicht ob sie es dürfen) hätte, dass weitreichenende konsequenzen auch auf die kinder und die weiteren generationen.
Meine Vorsicht mit der "akzeptanz" ist das, dass es dann so schnell "normal" wird.
ich persönlich behandle die leute nicht anders wenn sie homosexuell sind (hab auch eine bisexuelle in der klasse), sondern so wie jeden anderen auch wenn ich mit der "lebensweise" nicht übereinstimme.
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lerne zu warten denn entweder ändern sich die dinge oder dein herz!
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